Die Integration der MigrantInnen...
steht auf verschiedenen Ebenen im Fokus
Im März 2010 hat der Bund entschieden, die Förderung der spezifischen Integration, die Konsolidierung des Schutzes vor Diskriminierung und den Dialog über die Integration fortzusetzen. Vor diesem Hintergrund vergibt der Bund Finanzhilfen für die Entwicklung von kantonalen Integrationsprogrammen und entsprechenden Massnahmen. Um eine Bestandesaufnahme und ein kantonales Integrationsprogramm zu erarbeiten, hat der Kanton Freiburg einen Unterstützungsantrag an das Bundesamt für Migration gerichtet.
Forschungsziel?
Die Studie/Bestandesaufnahme wurde durch die Sicherheits- und Justizdirektion (SJD) und die Direktion für Gesundheit und Soziales (GSD) des Kantons Freiburg eingeleitet.
Ziel der Studie/Bestandesaufnahme ist,
- die Bedürfnisse der im Integrationsbereich tätigen Organisationen zu eruieren sowie
- Massnahmen vorzuschlagen, die der Entwicklung des kantonalen Programms als Rahmen dienen werden.
Die Studie/Bestandesaufnahme wird zudem die Erstellung eines vollständigen Verzeichnisses der im Kanton Freiburg umgesetzten Integrationsmassnahmen ermöglichen. Das Verzeichnis wird allen interessierten Personen und Kreisen zugänglich sein.
Ihre Teilnahme an dieser Studie ist von grundlegender Bedeutung, denn sie trägt dazu bei, diese vollständige Bestandesaufnahme der Angebote und Lücken zu erstellen. Auch wenn die Integration der MigrantInnen nicht zum prioritären Tätigkeitsfeld Ihrer Organisation, Ihres Dienstes, Ihrer Kommission oder Ihrer Gemeinde gehört, erweist es sich für uns als sehr wertvoll, einen Einblick in Ihre Erfahrungen zu erhalten.
Forschungsteam?
Geleitet wird die Studie/Bestandesaufnahme durch die Fachhochschule Freiburg für Soziale Arbeit (HEF-TS), in Zusammenarbeit mit der Fachstelle für die Integration der MigrantInnen und für Rassismusprävention (IMR) und dem Kantonalen Sozialamt (KSA).
Für Fragen und Ausführungen wenden Sie sich bitte an Geneviève Piérart oder Marie-Claire Rey-Baeriswyl (Professur an der HEF-TS), Forschungsverantwortliche :
HEF-TS, Rue Jean-Prouvé 10, 1762 Givisiez,
Tel. : 026 429 62 77 / 026 429 62 53 / 026 429 62 73
Marie-claire.rey-baeriswyl@hef-ts.ch und Genevieve.Pierart@hef-ts.ch
Forschungsablauf ?
1. Versand eines Fragebogens (verfügbar in elektronischer Fassung und Papierform) an die Verantwortlichen der im Integrationsbereich tätigen Organisationen (öffentliche Dienststellen, Unternehmen, Vereine, Gemeinschaften, usw.). Ziel ist, eine Bestandesaufnahme der Bedürfnisse, Projekte, Praktiken und Lücken im Integrationsbereich vorzunehmen.
Die Resultate werden zurzeit analysiert.
Die Zustellungsfrist wurde auf den 24. Februar 2012 verlängert.
2. Gruppengespräche mit Personen schweizerischer und ausländischer Herkunft, die im Integrationsbereich Erfahrungen vorzuweisen haben (Frühling 2012). Ziel ist, zu einem besseren Verständnis der Prozesse, Situationen, Rollen (integrieren - sich integrieren) und Herausforderungen betreffend den Integrationsbereich zu gelangen. Für die Organisation dieser Gruppengespräche werden nun Kontakte geknüpft.
3. Austausch- und Vernetzungsanlass für die Organisationsverantwortlichen, die den Fragebogen ausgefüllt haben. Ziel ist, gestützt auf einen partizipativen Ansatz, die mögliche Ausrichtungen des kantonalen Integrationsprogramms zu definieren (September 2012).
Datenschutz?
Die Informationen betreffend die am Fragebogen teilnehmenden Organisationen werden anonymisiert und vertraulich behandelt.
Möchten Sie an der Studie/Bestandesaufnahme teilnehmen ?
Falls Sie an der Studie/Bestandesaufnahme mitwirken und den Fragebogen erhalten möchten, bitten wir Sie, uns Ihre Kontaktdaten in nützlicher Frist zuzustellen (per E-Mail oder Post):
Email : recherche.integration@hef-ts.ch
Hier finden Sie den Fragebogen zum Download, der ausgedruckt und handschriftlich ausgefüllt sowie bei Post geschickt werden kann
Wir bedanken uns für Ihr Interesse und Ihre Zusammenarbeit und verbleiben mit freundlichen Grüssen.
Givisiez, Dezember 2011
Mise à jour: 16/02/2012














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